CONscripted Feelings

Um einen offenen Austausch mit internationalen Gäst*innen und Mitwirkenden zu ermöglichen, findet das Programm auf Englisch statt.


[feelings] Der kuratorische Vorschlag für 2026 weitet die im Jahr 2025 begonnene Perspektive aus und bezieht sowohl Empfindungen – verkörperte, situierte Prozesse, über die wir uns mit unserer Umwelt und anderen verbinden – als auch Emotionen ein – affektive Bewusstseinszustände ebenso wie affektive Bewegungen, geprägt von Stimmung, Atmosphäre und Beziehung.

[-scripted] Ausgangspunkt des Projekts ist die Annahme, dass Gefühle ideologisch geprägt sind, in Machtverhältnisse eingebettet und abhängig von gesellschaftlicher Positionierung – und eben nicht autonom bestimmt oder vollständig individuell verstehbar sind.

[CON-] Gleichzeitig sucht das Projekt nach jenen mentalen, körperlichen und relationalen Räumen, in denen Handlungsmacht über sinnliche und affektive Zustände – individuell wie kollektiv – möglich wird. Es erforscht Praktiken – in Handlung, Sprache oder anderen Formen –, durch die sich sensorische und emotionale Skripte auf kritische Weise zurückerobern lassen.

In Anlehnung an Lauren Berlants Idee, dass „ästhetische Praxis der Ort ist, an dem wir unser Sensorium neu gewöhnen“, begibt sich Conscripted Feelings durch künstlerische Praxis und praxisorientierten Diskurs in die vielschichtigen Fragen des Fühlens.

PROGRAM DETAILS

// SATURDAY //

// SUNDAY //